Zahnärzte ohne Grenzen

IMG 2079Namibia-Einsatz vom 01.05. - 18.05.2014
ZAHNÄRZTE HELFEN IN NAMIBIA
Wächtersbacherin Dr. Eva-Maria Hager unterstützt Bedürftige mit Behandlung


Wächtersbach (re). Was gibt es Schlimmeres als Zahnschmerzen? Während es in Deutschland eine gute Versorgung mit hochqualifizierten Zahnärzten gibt, steht den Ärmsten in Namibia ein solches Angebot nicht zur Verfügung. Die Menschen leiden unter Schmerzen und werden durch ihre schlechten Zähne krank. Diesen Menschen will "Zahnärzte ohne Grenzen" helfen. Deshalb ist auch die Wächtersbacherin Dr. Eva-Maria Hager nach Namibia gereist.

Der erste Einsatz des Zahnteams Dr. Hager/Dr. Voß führte die Zahnärztin vom 1. bis 18. Mai für die Stiftung "Dentists without limits foundation" (DWLF) oder zu deutsch "Zahnärzte ohne Grenzen" nach Namibia. Vier Zahnärzte aus Deutschland reisten in das südwestafrikanische Land, um dort Menschen zu helfen, denen keine zahnärztliche Versorgung zur Verfügung steht. Wie Dr. Eva-Maria Hager berichtet, haben die vier Zahnärzte viel erlebt und tolle Erfahrungen gesammelt. Vor allem konnten sie vielen Menschen helfen, ganz besonders Kindern. "Leider mussten wir viele Zähne ziehen und konnten nur die Grundversorgung vornehmen", bedauert Hager. Doch bereits das bedeutet für die von Schmerzen Geplagten eine deutliche Verbesserung ihrer Lebensqualität und den Schutz vor Folgekrankheiten.

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"Wir möchten uns herzlich für Ihre Unterstützung bedanken, ohne die der Einsatz nicht diesen Erfolg gehabt hätte", dankt Hager allen Unterstützern des Projekts und der Stiftung. Das gespendete Material wurde vor Ort dringend benötigt und auch die Kinder haben sich sehr über die Mitbringsel gefreut. "So leuchtende Kinderaugen habe ich lange nicht mehr gesehen", berichtet die Wächtersbacher Zahnärztin.

Als nächsten werden mein Kollege Dr. Nobert Voß und unsere Prophylaxe-Helferin Petra Lang vom 5. bis 20. Juli 2014 ebenfalls für DWLF in Namibia im Einsatz sein. Auch hierfür bitten die Ärzte um Sachspenden, da in den zwei Wochen vor Ort ca. 1000 Kinder und Erwachsene bedacht werden müssen.

Quelle: Gelnhäuser Neue Zeitung